Wolfgang Amadeus Mozart
Ascanio in Alba
Mozart's serenata teatrale Ascanio in Alba spielt in einem fernen Land mit idyllischer Landschaft namens Alba. Hier herrscht die Göttin Venus mit milder Hand. Ascanio, die Hauptperson des Stückes, ist der Sohn der Göttin. Als Venus zusammen mit Ascanio in einem luftigen Wagen vorfährt, preisen Genien, Grazien und Amoretten die Lieblichkeit der Göttin. Land und Volk stehen unter der besonderen Gunst der Göttin und in naher Zukunft soll hier auch eine prächtige Stadt erbaut werden. Venus erzählt Ascanio von den guten alten Zeiten, als Aenaeas, der Vater von Ascanio, noch in Alba weilte. Mittlerweile ist Aenaeas im Himmel als Gott unter Göttern. Lange Rede kurzer Sinn, Venus kann als Göttin in diesem wundervollen Land nicht ständig regieren und möchte deshalb die Herrschaft auf ihren Sohn Ascanio übertragen, so wie sie es dem Volk bereits vier Jahre zuvor versprochen hatte. Ascanio willigt ergeben ein, fragt aber seine Mutter nach der Nymphe Silvia, die ihm zur Frau versprochen wurde. Wird Silvia tasächlich so wie es Venus verspricht noch heute die Gattin des Ascanio in Alba sein?
Festspiel in zwei Teilen
Text von Giuseppe Parini Musik von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert 1771 uraufgeführt 1771 in Mailand
Solisten: Venus (Sopran) Ascanio (Mezzosopran) Silvia, eine Nymphe (Sopran) Aceste, ein Priester (Tenor) Fauno, ein Anführer der Hirten (Sopran)
Orchester: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Fagotte, 2 Klarinetten (2 Englischhörner), 2 Trompeten, Pauken, Streicher, Cembalo (Rezitative)
Chor
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