Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte
Das schönste Musikmärchen und weltweit eine der beliebtesten deutschsprachigen Opern überhaupt ist Die Zauberflöte. Wie das im Märchenland so ist, wird der Held der Oper, Prinz Tamino, gleich zu Beginn von einer riesigen Schlange verfolgt. Voller Erschöpfung fällt er in eine Ohnmacht und merkt gar nicht, wie drei wunderschöne Damen, die aus dem Gefolge der sternenflammenden Königin der Nacht stammen, das Ungeheuer töten. Als Tamino erwacht, sind die Drei Damen bereits fort, dafür kommt aber ein anderer schräger Vogel vorbei, nämlich Pagageno, der sich erst einmal damit rühmt die Schlange getötet zu haben. Zur Strafe bekommt Papageno, der für die Königin der Nacht Vögel fängt, von den Drei Damen anstatt Brot und Wein dieses Mal nur Wasser, einen Stein sowie ein Schloss vor den Mund geschlagen. Für Tamino haben die Damen außerdem noch ein Bild von Pamina, der schönen Tochter der Königin, parat. Tamino ist sofort hin und weg. Doch bis er und seine Pamina sich endlich in die Arme fallen können ist es noch ein langer und beschwerlicher Weg und die Zauberflöte spielt dabei auch noch eine ganz entscheidende Rolle.
Große Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
uraufgeführt 1791 in Wien
Solisten: Sarastro (Baß) Tamino (Tenor) Sprecher (Baß) Erster, Dritter Priester (Sprechrolle) Zweiter Priester (Tenor) Königin der Nacht (Sopran) Erste, Zweite, Dritte Dame (Sopran) Papageno (Baß) Papagena (Sopran) Monostatos, ein Mohr (Tenor) Erster, Zweiter, Dritter Knabe (Sopran) Erster Geharnischter (Tenor) Zweiter Geharnischter (Bass) Erster, Zweiter, Dritter Sklave (Sprechrolle) Orchester: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Basetthörner, 2 Fagotte, 2 Hörner, 2 Trompeten, 3 Posaunen, Pauken, Streicher, Glockenspiel, Faunenflötchen
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